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Ich sehe oft, dass die Befehle G74 und G75 für CNC-Drehmaschinen gemeinsam erklärt werden, aber meines Wissens sind diese beiden Befehle unterschiedlich. Außerdem wird bei Siemens-Steuerungen bereits CYCLE verwendet. Können Sie erklären, was diese beiden Befehle auf einer CNC-Drehmaschine bewirken und wie ihre Formate aussehen?

Expertenantwort

Hallo,

Die vom Assistenten gegebene Antwort und die Quellen sind korrekt.

Hakan G.

KI-Antwort

G74 und G75 sind Schachtelbefehle (canned cycles), die bei CNC-Drehmaschinen zur Spanbruchkontrolle und zur Reduzierung des Werkzeugbruchrisikos eingesetzt werden [1]. Diese Zyklen zielen darauf ab, den Span in kleine Teile zu zerlegen, um eine sichere Abfuhr zu gewährleisten [1].

G74 (Stirnseitiges Anbohren / Stirnseitiges Nutenstechen): Dieser Zyklus wird typischerweise zum Bohren oder zum Einstechen von schmalen Nuten auf der Stirnseite des Werkstücks verwendet. Die Bearbeitung erfolgt entlang der Z-Achse mit intermittierenden Rückzügen, um Späne zu brechen oder abzuführen [1].

  • Befehlsstruktur:
    • Erster Block: Definiert den Sicherheitsrückzugsabstand (Clearance). Dieser Wert ist gültig, solange der Zyklus aktiv ist [1].
    • Zweiter Block: Definiert die Koordinaten des Zielendpunkts (Z-Achse), die Zustelltiefeninkremente (P) und den Rückzugsbetrag (Q) [1].

G75 (Außen-/Innendurchmesser-Nutstechen): Dieser Zyklus wird zum Einstechen von radialen Nuten am Außen- oder Innendurchmesser verwendet. Die Bearbeitung erfolgt entlang der X-Achse mit kurzen inkrementellen Vorschüben und Rückzügen, um die Spanabfuhr zu erleichtern [1].

  • Befehlsstruktur:
    • Erster Block: Definiert den Sicherheitsrückzugsabstand (Clearance). Dieser Wert ist gültig, solange der Zyklus aktiv ist [1].
    • Zweiter Block: Definiert die Koordinaten des Zielendpunkts (X-Achse), die Zustelltiefeninkremente (P) und den Rückzugsbetrag (Q) [1].

Allgemeine Hinweise:

  • Die Spindeldrehung muss bei der Verwendung dieser Zyklen aktiv sein [1].
  • Die Werkzeugradiuskorrektur (G40) sollte vor dem Aufruf der Zyklen abgebrochen werden [1].
  • Bei Siemens-Steuerungen kann es notwendig sein, den ISO-Konverter durch explizites Programmieren des G291-Codes zu aktivieren [1].
  • Die Schnitttiefenwerte (P und Q) sollten als positive inkrementelle Werte programmiert werden [1].
🤖 Diese Antwort wurde von unserem KI-Assistenten unter Verwendung von Inhalten unserer Website erstellt.

Verwandte Quellen